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KLASSE BOUTIQUE PAMELA

Digital Devices

Designing

Gestalten mit Apps

Anhand unterschiedlicher Handy-Anwendungen kannst du ein eigenes Universum von Bildern, Videos und Musik kreieren. Ob dabei mit den einzelnen Techniken und Medien experimentiert wird oder auch gerade eine komplexere Idee mittels den Apps umgesetzt wird, spielt dabei keine Rolle. Dank dem Mini-Computer steht der Umsetzung der eigenen Kreativität nichts mehr im Wege. Hierbei kann das eigene Handy oder auch ein Altes, welches nur für diese Zwecke gebraucht wird, genützt werden. Einmal installierte Apps laufen grundsätzlich auf dem Telefon, solange der Akku funktioniert.

>> Tools


GIF (animierte Bilder)

GIFs (Graphics Interchange Format) werden einfache Animation genannt, die aus Einzelbildern zusammengestellt werden. Wenn die Bildergeschichte erstellt ist, beginnt sie immer wieder von vorne (im Loop, geloopt) und kann online verbreitet werden.

via GIPHY

Auf dem Handy die GIF-App starten und Bilder auswählen (ebenfalls mit Handy erstellt, sei es fotografiert oder mit einer App gestaltet). Es stehen dir für die GIF-Gestaltung nebst der Reihenfolge und Dauer der Bilder, auch noch weitere Tools zur Verfügung, wie diverse Filter oder Textanimationen. Anschliessend kannst du dein GIF exportieren und auf anderen Plattformen teilen.

Tipps: Minimale Veränderungen zwischen den einzelnen Bildern lassen das Ganze fast wie ein Film erscheinen. Unterschiedliche Bilder erzählen eine grössere Geschichte. Ebenso kann mit Wiederholung und Dauer einzelner Bilder gespielt werden. Finde selbst heraus, was dich inspiriert.


Glitch (Bildstörungen)

Glitches sind Bildfehler, Bildstörungen die bewusst hergestellt werden oder unbewusst geschehen. Es gibt sie seit über 100 Jahren im Kino, im Fernsehen oder auch mit dem Handy digital erstellt.

 glitch

Mit dem Handy und der Glitch-App können verschiedene Arten von Glitches erstellt und gespeichert werden. Diese Bildstörungen können exportiert und als GIF weiterverarbeitet werden.


Stop-Motion (Video)

Stop-Motion ist eine Technik, bei der unbewegliche Gegenstände anhand Aneinanderreihung einzelner Aufnahmen 'zum Laufen' gebracht werden. Die Gegenstände werden von Hand bewegt und es wird jedes Mal ein einzelnes Foto aufgenommen. Durch diesen Trick kannst du Dinge plötzlich verschwinden oder auftauchen lassen. Deine Objekte können sowohl Menschen, Gegenstände aber auch selbstangefertigte Skizzen sein.

So entstehen unter anderem Knetfilme sowie weitere Animationsfilme:

Hierfür braucht du nebst Handy und Stop-Motion-App ein Stativ, damit du die Aufnahmen immer vom gleichen Winkel und Ort machen kannst. Wenn kein Stativ vorhanden ist, können auch andere Objekte als Handyfixierung dienen, wie beispielsweise eine alte Kassettenhülle, Hauptsache es ist stabil.

Dann benötigst du verschiedene Gegenstände, die zur Umsetzung der Idee oder des Experiments hilfreich sind. Ebenso solltest du dir Gedanken darüber machen, auf welchem Untergrund/Boden und welchem Hintergrund das Stop-Motion Video aufgenommen werden soll. Ist ein neutraler Hintergrund, wie beispielsweise ein grauer Karton, der Idee dienlich oder sollte das Ganze doch lieber draussen, beispielsweise auf einer grünen Wiese, spielen?

Wenn Handy und Stativ am entsprechenden Ort installiert sind, alle Gegenstände bereitliegen, kann es losgehen. Neues Projekt in der App starten, dann Bild für Bild aufnehmen, dazwischen die Objekte immer wieder verschieben, bis das Stop-Motion-Video im Kasten bzw. Handy ist.

Tipp: je kleiner die Bewegungen zwischen den einzelnen Bildern sind, umso glatter und realistischer wird die Bewegung im Video aussehen. 

Das Video wird anschliessend auf dem Handy gespeichert und kann, wenn erwünscht, noch mit einer Videoediting-App weiterverarbeitet werden, um Titel, Musik oder weitere Effekte hinzufügen.


Video aufnehmen

Video ist ein komplexes Medium, da es auf verschiedenen Ebenen spielt, visuell, auditive, sowie mit Zeit und Raum. Aber gerade deshalb lädt es zum Experimentieren ein.

Auch mit dem Handy & Kamera-App können inzwischen spannende Videos erstellt werden. Die Bildqualität ist bereit ausgezeichnet, der Ton kann mit einem externen Mikrofon um einiges verbessert werden. Wenn du dazu noch ein Handystativ benützt, dann steht einer unverwackelten Aufnahme nichts im Wege.

Es hilft wenn du eine Vorstellung hast, was du mit dem Video erzählen möchtest und davon ausgehend die passenden Bilder suchst. Weiterhin kommt dir ein Storyboard entgegen, wo der Handlungsablauf skizziert und wichtiges notiert wird (wie beispielsweise ob etwas drinnen oder draussen gefilmt wird, bei Sonnenlicht oder im Dunklen etc.). Plane auch genügend Zeit ein, um Aufnahmen ein paar Mal zu machen, so dass du genügend Material für die Postproduktion (Nachbearbeitung) hast.

Wie bereits beim Stop-Motion erwähnt, zählen auch bei Video die Wahl des Bildauschnittes, Vordergrund/Hintergrund, Nähe und Distanz von Personen und Objekten.

Tipp: Filmen mit dem Handy (Video SRFmySchool, 5 min.)


Videoediting (Postproduktion)

Nachdem alles gefilmt ist, folgt die Postproduktion mit einer Videoediting-App. Das heisst, die einzelnen Videoclips werden zusammengefügt, geschnitten und Übergänge dazugefügt sowie Titel und Abspann, allenfalls Untertitelung eingefügt. Und nicht zu vergessen, der Ton bearbeitet sowie allenfalls mit Musik ergänzt. Diese Arbeit ist nochmals sehr aufwändig und beansprucht viel Zeit. Anschliessend wird das Video exportiert und kann auf verschiedenen Plattformen geteilt werden.

Tipp: Videoguide - lerne filmen! (SRFmySchool)


Sound

Alles was ihr hört.

 


3D

3D ist eine verbreitete Abkürzung für dreidimensional oder drei Dimensionen und ein Synonym für die räumliche Darstellung von Körpern. Der Begriff 3-D wird überwiegend bei der Herstellung von räumlichen Volumenmodellen verwendet. In der digitalen Verarbeitung finden 3D-Modelle als Druckerzeugnis oder in der virtuellen Welt (VR) Anwendung.


Recycling

RE-use your mobile

Alte Handys und Tablets können weiterhin vielseitig genutzt und eingesetzt werden. Auch wenn sie nicht mehr die Schnellsten sind oder die eine oder andere Delle haben, lässt sich der Mini-Computer noch für einiges gebrauchen. Hier entsteht eine Sammlung einiger Ideen, die den digital Devices neues Leben einhauchen.

digitaxi2

Digitale Taxidermie, Silvia Popp (Mobiltelefone mit Stromkabel auf Holz, unterschiedliche Medieninhalte)


Vorbereitung

Es können die eigenen alten Handys, von Bekannten oder auch ersteigerte (ricardo, ebay, etc.) dazu verwendet werden. Nachdem ein Backup aller noch vorhandenen Daten gemacht wurde, empfiehl es sich das Handy auf Werkzustand zurücksetzen, um somit alle restlichen Daten zu löschen.

>> Android neu aufsetzen / iPhone neu aufsetzen

Anschliessend können die notwendigen Apps wieder neu geladen werden. Hierfür lohnt es sich einen neuen Account für den App-Store anzulegen, der nur für die recycelten Handys genutzt wird.


Beamer

Beitrag folgt.


Hologramm

Ein Hologramm ist eine dreidimensionale Projektion, die auch mit einem Handy und einem selbstgebauten Trichter hervorgeholt werden kann.

hologramm
 

Der Trichter kann mit wenigen Mitteln selbst hergestellt werden. Folgende Materialien braucht es dazu:

  1. Vorlage mit folgenden Massen auf ein Papier zeichnen.
    vorlagetrichter
  2. Vorlage viermal auf die transparente Folie übertragen (nur Aussenlinien mit wasserfestem Stift nachzeichnen) und ausschneiden.
  3. Die Seiten mit transparentem Klebeband zusammenkleben.

IMG_20200416_200535_DRO IMG_20200416_200632_DRO

Der Trichter ist fertig. Nun braucht es nur noch ein passendes Hologramm-Video dazu. Dies wir immer vierfach gespiegelt, damit das Bild anschliessend im Trichter als Hologramm ersichtlich ist.

Hologramm-Video erstellen:

  1. Aufnahme von sich oder einem Objekt machen, am besten hierfür einen schwarzen Hintergrund wählen, so dass Objekt oder Person freisteht.
  2. Hologramm-App (Android oder iPhone) aufs Handy laden und Video erstellen (Holgrammvideo wird 4 mal gespiegelt dargestellt).
  3. Trichter mittig auf das Handy-Display mit Video stellen (schmale Öffnung unten).
  4. Raum abdunkeln und Hologramm bestaunen.

hologramm


Videoschau

 Beitrag folgt.


app your world

Jugendkurs, F+F Schule für Kunst & Design Zürich / Silvia Popp und Irene Brun

appyourworld2020

Dein Handy nutzen, um deine eigene Welt entstehen zu lassen? Möchtest du für einmal selbst bestimmen, wie die Welt aussieht, durch die du eine virtuelle Reise unternimmst.

Mit GIF-Animationen und Stop-Motion-Filmen entwickelst du fantastische neue Welten, mit 3D-Animationen lässt du Städte und Landschaften auferstehen. Vielleicht sind die Häuser bunte Ballone, die Städte unter Wasser und Fahrzeuge haben Beine. Du lernst verschiedene Tools und Handy-Apps einzusetzen und für deine Ideen zu nutzen. Du kreierst für deine Welt einen eigenen Werbespot, den du im privaten Rahmen zeigen oder für Social Media nutzen kannst. App your World!

 


Programm

Mit dem Handy und Gestaltungs-Apps die eigenen kreativen Ideen umsetzen:

 


Projekte

Weekly Business: >> please send me a postcard <<

Schickt mir mit der Postcard-App ein Lieblingsbild, das ihr im aktuellen Kurs gemacht habt. Ich sammle die Bilder und am Schluss werden sie alle gemeinsam in der Abschlussausstellung ausgestellt. Dies kann ein Bild oder auch ein Screenshot sein (iPhone Ein-/Ausschalter + Home-Button drücken - Android Ein-/Ausschalter drücken, dann erscheint Optionsmenü mit Bildschirmfoto erstellen).


Berufe


Werkschau

A world full of your creation!